Packendes Sambesi-Porträt im "Universum"

Bild: Tom Emrich/ Sience Vision

"Wilde, weite Welt": Packendes Sambesi-Porträt im "Universum" am Dienstagabend um 20.15 Uhr auf ORF 2 in Spielfilmlänge. Michael Schlambergers mehrfach ausgezeichnete Doku "Sambesi - Der donnernde Fluss" ist ein opulentes Naturspektakel über den größten Fluss des südlichen Afrika.

in Spielfilmlänge. Michael Schlambergers mehrfach ausgezeichnete Doku "Sambesi - Der donnernde Fluss" ist ein opulentes Naturspektakel über den größten Fluss des südlichen Afrika.



Seit 2. Juli lädt "Universum" das TV-Publikum im Rahmen der neunteiligen Serie "Wilde, weite Welt" zu einer Reise zu den schönsten Naturparadiesen unseres Planeten – von den Polarkreisen nach Afrika, von tropischen Inseln in die eisigen Höhen der höchsten Berge Asiens: in neun Folgen mit fünf Filmen in Kinofilmlänge.
Am Dienstagabend steht um 20.15 Uhr in ORF 2 Michael Schlambergers mehrfach ausgezeichnete "Universum"-Dokumentation "Sambesi – Der donnernde Fluss" auf dem Programm – ein beeindruckendes filmisches Porträt des viertlängsten Flusses in Afrika, der die prächtigsten Ökosysteme des afrikanischen Kontinents verbindet und einen Blick auf alle klassischen Tierarten Afrikas erlaubt.



Von der Quelle bis ins Delta

Fast unscheinbar, versteckt im Dickicht bewaldeter Hügel im Nordwesten Sambias, liegt der Ursprung des Sambesi. Auf seinem Weg Richtung Osten durchfließt er sechs afrikanische Staaten und verwandelt sich unzählige Male. Wenn sein Wasser sich schließlich an der Küste von Mosambik mit dem Indischen Ozean vereinigt, hat der Sambesi nahezu 2.600 Kilometer zurückgelegt. Als Lebensader der prächtigsten Ökosysteme des Kontinents ist der größte Fluss des südlichen Afrika für Menschen, Tiere und Vegetation an seinen Ufern unverzichtbar.



Die vielen Gesichter des Sambesi

Mit großem Aufwand haben Regisseur Michael Schlamberger und sein Team die vielen Gesichter des Sambesi dokumentiert. Von einem schmalen Rinnsal verwandelt er sich schon nach wenigen hundert Kilometern in einen mächtigen Strom. Im offenen Grasland von Liuwa wird der Fluss von kleineren Zuflüssen und den Wassermassen der Regenzeit gespeist und erreicht stellenweise eine Breite von bis zu 25 Kilometern. An seinen Ufern blüht und gedeiht Leben, Tierherden ziehen zu Tausenden in das Überschwemmungsgebiet, um dort ihre Jungen aufzuziehen.



Vom Wasserfall zum Feuchtgebiet

Der Fluss und seine Ufer sind Lebensraum für einige der größten Tierpopulationen der Erde. Auch die Menschen haben gelernt, mit diesem wandelbaren Fluss zu leben und ihn zu nutzen. Weiter flussabwärts, auf seinem Weg durch eine zerklüftete Felslandschaft, wird der Sambesi zu einem reißenden Wildwasserstrom, bevor er dann mehr als einhundert Meter in die Tiefe stürzt – als größter Wasserfall der Erde, den Viktoriafällen im Grenzgebiet zwischen Zimbabwe und Sambia. In Mosambik verläuft der Fluss in einem riesigen Delta und vereinigt sich dort mit dem Indischen Ozean. Noch nie zuvor wurde der mächtige Strom filmisch so umfassend porträtiert wie in dieser 90-minütigen Dokumentation. "Sambesi – Der donnernde Fluss" zeigt den Fluss von der Quelle bis zur Mündung – inklusive jener Teile der Fließstrecke, die bislang so gut wie unbekannt waren.

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