Pacult: "Kann nicht sagen, Platz 2 für Rapid Erfolg"

Pacult: "Dass Salzburg wegen des vieles Geldes übermächtig ist, gilt für mich nicht."
Pacult: "Dass Salzburg wegen des vieles Geldes übermächtig ist, gilt für mich nicht."GEPA Pictures
Mit 15 Punkten Vorsprung holte Red Bull Salzburg vor Rapid den Meistertitel. Für "Heute"-Fußballexperte Peter Pacult ist der Abstand zu groß.

Salzburg Meister, Rapid wieder Vizemeister. Dürfen die Hütteldorfer darüber jubeln? Coach Didi Kühbauer sagt Ja, für ihn ist Red Bull in einer eigenen Liga. "Dahinter sind wir Meister", meint er. Sky-Experte Andi Herzog sagt Nein: "Platz zwei ist irgendwann einmal zu wenig."

Pacult: "Ich bin da bei Herzog"

Ich bin bei Herzog. Als Rekordmeister, als Mannschaft mit den meisten Fans, mit den meis­ten Mitgliedern, mit diesem Stadion kann man nicht dauernd sagen, dass Platz zwei ein Erfolg ist. Auch dass Salzburg wegen des vielen Geldes so übermächtig sei, gilt für mich nicht.

Red Bull hat auch Fußball-Teams in Deutschland, in den USA, in Brasilien – und ist dort nicht Meister. Es geht also, sie zu schlagen. Wahr ist aber auch, dass Salzburg in den letzten Jahren vieles richtig gemacht hat, die heimische Konkurrenz nicht.

Auch wenn Rapid wieder ein verdienter Vizemeister ist – 15 Zähler Rückstand auf Salzburg sind zu viel, zumal es nach der Punkteteilung nur vier waren. Nächste Saison gibt es einen neuen Anlauf. Die "Bullen" werden auf Anhieb nicht besser sein: Coach Marsch weg, wohl ein paar Leistungsträger weg. Es sollte spannender werden.

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