Die Kärntner waren beim 1:4 im Liga-Heimspiel gegen Sturm Graz weit weg von Zählbarem. Zu allem Überfluss soll die Klagenfurter Austria einmal mehr vom Video-Referee benachteiligt worden sein. Geschäftsführer Matthias Imhof ortet einen verweigerten Elfmeter nach einem Foul an Sebastian Soto. "Das kotzt mich an. Die sollen lernen ihren Job zu machen", poltert der Deutsche in Richtung des VAR.
Auch Coach Peter Pacult zeigte sich auf der Pressekonferenz nach dem Spiel richtig sauer. "Früher bist du am Sonntag beim Wirten gesessen und hast über Fehlentscheidungen diskutiert, jetzt haben wir den VAR und diskutieren weiter, weil einfach zu viele Fehlentscheidungen dabei sind", ärgert er sich.
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Der VAR habe laut Pacult keine Linie, besonders oft würde es sein Team treffen: "Wir sind das zweite Jahr in der Bundesliga und immer der Verein, der benachteiligt ist. Sitzen die da unten und spielen Jolly oder würfeln sie? Oder spielen sie sonst irgendein Gesellschaftsspiel", fragt sich der Wiener. Nachsatz: "Es kann doch nicht sein, dass noch immer Fehlentscheidungen getroffen werden, wenn man sich das in Ruhe anschaut. Die kontrollieren alles und machen 80 Prozent Fehler."
Selbst Sturm-Coach Christian Ilzer pflichtet Pacult bei. Er meint weiters: "Man muss den Schiedsrichtern professionellere Bedingungen bieten. Der ÖFB muss professionellere Rahmenbedingungen schaffen." Ilzer fordert, dass die Schiedsrichter einen "Zeitrahmen bekommen, um sich umfangreich mit der richtigen Beurteilung zu befassen." Es bauche Übung, die Videobilder richtig zu deuten, daran würde es im heimischen Schiedsrichter-Wesen fehlen.