Pacult-Wut über Video-Beweis: "Ich sage dazu nichts"

Peter Pacult
Peter PacultGepa
Auch nach dem zweiten Bundesliga-Spiel von Austria Klagenfurt stand der Video-Beweis im Mittelpunkt, wurden doch zwei Kärntner ausgeschlossen. 

Kapitän Kosmas Gkezos nach einem Foul an Marlos Mustapha (12.) und Nicolas Wimmer nach Torraub gegen den Admira-Stürmer (39.) hatten in der ersten Spielhälfte Rot gesehen. Zu neunt setzte es für die Klagenfurter eine 0:4-Niederlage gegen die Südstädter. In beiden Fällen hatte Schiedsrichter Stefan Ebner eigentlich Gelb zeigen wollen, änderte seine Meinung nach Eingreifen des Video-Referees. 

"Ich sage dazu nichts"

Die Entscheidungen konnte Klagenfurt-Coach Peter Pacult nicht nachvollziehen, wie er nach dem Spiel bei "Sky" verriet. "Ich möchte mich dazu nichts sagen, denn ich will auch nächste Woche gegen Hartberg auf der Trainerbank sitzen. Ich will nicht für etwas zahlen müssen, wofür ich kein Verständnis habe", sah der 60-Jährige bereits eine Liga-Sperre auf sich zukommen, machte damit klar, dass er mit den Entscheidungen der Unparteiischen nicht einverstanden war. 

"Nach der ersten roten Karte ist unser kompletter Matchplan über den Haufen geworfen worden. Wenn der VAR bei der zweiten roten Karte eingreift, sollte er sich zuerst die Situation an der Mittellinie anschauen, dann kommt es zu der Situation gar nicht", haderte der Coach. Trotzdem hielt Pacult fest: "Der Schiedsrichter hat es so gegeben, basta." 

Mit zwei Spielern weniger hatten die Kärntner nicht dagegenhalten können. "Wir haben uns enorm viel vorgenommen, aber so, wie es gelaufen ist, war nicht mehr drinnen. Es war ein bitterer Nachmittag für uns, aber der Charakter der Mannschaft stimmt", schloss der 60-Jährige.  

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