Social Media-Experten in Großbritannien haben auf die besorgniserregende Entwicklung aufmerksam gemacht. Ihnen zufolge erstellen die Kinderschänder falsche Profile auf Facebook und Co. um mit Volksschülern in Kontakt zu kommen.
Die Profile scheinen im Namen von Chicken Nuggets oder Eis-Sorten erstellt worden zu sein. Dann senden die Personen im Hintergrund den Kindern Kontaktanfragen.
Zumindest eine Folge dieser Kontaktanfrage ist bekannt: Ein Account wollte ein Mädchen im Volksschulalter dazu überreden, sich in der Unterwäsche beim Singen zu filmen.
Außerdem ergaunern sich Pädophile so Informationen über die Kinder.
Die Social Media-Expertin Maureen Griffin warnt davor, Kontaktanfragen dieser Fake-Accounts anzunehmen. Einer erstellte sogar ein Profil für eine Straße in der Nähe der Volksschule.
"Über 400 Mädchen haben die Freundesanfrage der Straße akzeptiert. Der Inhaber des Accounts war ein verurteilter Sex-Täter.", erzählt Griffin.
Die Strippenzieher solcher Accounts machen oft gar keine Anstalten, die Kinder zu kontaktieren oder lauern ihnen auf. Sie sammeln lediglich ihre Profilfotos, Schnappschüsse aus der Kinderdisko oder von der Pyjamaparty, Selfies.
Kinder schützen
Eltern ruft Griffin dazu auf, ihre Kinder auch im Internet zu schützen. Man müsse sicherstellen, dass alle "Freunde" und "Follower" der Kinder bekannt und vertrauenswürdig sind. (red)