Pädophilen-Prozess: Hohe Haftstrafen für Angeklagte

Der Prozess in Wien
Der Prozess in WienBild: picturedesk.com
Mit drei Schuldsprüchen endete am Montag der Prozess um den Missbrauch von Kindern in Wien. Die Angeklagten erhielten durchweg hohe Haftstrafen.

Die drei Angeklagten im Pädophilen-Prozess bekamen hohe Haftstrafen: Der Vater (29), Wilhelm T., erhielt 14 Jahre Haft, dieses Urteil ist bereits rechtskräftig. Er soll jahrelang Kinder missbraucht und die Taten gefilmt haben - die Videos stellte er dann ins Darknet. Gemeinsam mit einem Landwirt, der zwölf Jahre ausfasste (nicht rechtskräftig). Die beiden Männer müssen zudem in eine Anstalt für geistig abnorme Rechtsbrecher.

Überraschend hoch fiel die Strafe für die Ex-Frau des Hauptangeklagten aus: Sie erhielt als Beitragstäterin sieben Jahre (nicht rechtskräftig). "Was wird aus mir im Gefängnis", weinte die Frau nach der Urteilsverkündung.

Die 13 missbrauchten Kinder erhalten ein Schmerzensgeld von mehr als 50.000 Euro.

(red)

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