Waren vertauscht

Paket-Zusteller zockte mit üblem Trick Ahnungslose ab

In Oberösterreich ist eine üble Masche von Paketzustellern aufgeflogen. Die beiden nahmen sich teure Gegenstände, tauschten sie gegen Ramsch.

Oberösterreich Heute
Paket-Zusteller zockte mit üblem Trick Ahnungslose ab
Wieder lockten Unbekannte ein Opfer in die Paket-Falle.
Getty Images/iStockphoto

Schöne Bescherung für mehrere Ahnungslose Kunden, die sich Waren im Internet bestellt hatten. Wie die Polizei am Mittwoch berichtete soll ein Pärchen aus Rumänien systematisch und gewerbsmäßig Pakete manipuliert haben.

Der Verdacht: Die beiden (er 28 Jahre, sie 26 Jahre alt) sollen aus Paketen hochpreisige Artikel entnommen und durch billigere Waren ersetzt haben. Danach stellten sie die "falschen" Pakete zu. Die beiden sollen vor allem in Ansfelden und in Linz tätig gewesen sein. 

Zum Verhängnis wurde den beiden, dass der Mann die Tour für seine Freundin übernehmen wollte. Und das, obwohl er keinen Führerschein hatte und offenbar durch Suchtmittel beeinträchtigt war. 

Dabei wurde der Mann am Dienstag aufgehalten. Die Beamten stellten dann offiziell Fahruntauglichkeit fest. Im Wagen selbst fanden die Polizisten geöffnete Pakete und eine gestohlene Jacke. 

"Bei einer freiwilligen Nachschau an der Wohnadresse eines Bekannten und Schlafplatz der beiden konnten mehrere gestohlene Gegenstände sichergestellt werden", so die Polizei in einer Aussendung.

Im Frühjahr hatte schon die Arbeiterkammer OÖ von mehreren Fällen berichtet, in denen falsche Waren zugestellt wurden. Ein besonders schräger Fall: Ein Konsument bestellte per Amazon um knapp 700 Euro ein iPad Air von Apple. Dann die Ernüchterung: Im Paket befand sich kein Tablet – das war weg –, dafür pikanterweise das Buch "Ich bin dann mal weg" von Hape Kerkeling.

Ulrike Weiß, Leiterin des Konsumentenschutzes, ist eines auffällig, wie sie gegenüber "Heute" erklärt: Es handelt sich größtenteils um hochwertige elektronische Produkte. "So wurde beispielsweise einem Konsumenten anstatt des bestellten iPhones ein Paket mit Schleifpapier geliefert."

Auch "Heute" ist unter den Opfern: Statt des für die Redaktions-Toilette in Auftrag gegebenen Spiegels wurden Glühbirnen geliefert.

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