Paketdienst schreddert Briefe an Weihnachtsmann

UPS hat sich einen bösen Gag erlaubt ? und bezahlte prompt dafür. (Symbolfoto)
UPS hat sich einen bösen Gag erlaubt ? und bezahlte prompt dafür. (Symbolfoto)Bild: imago stock & people
Der Paketzusteller UPS ist unter Beschuss geraten, weil das Unternehmen Kinderbriefe an den Nordpol vernichten will.

Für Kinder gehört das Schreiben von Wunschzetteln zu Weihnachten einfach mit dazu. Allen voran in Amerika ist es üblich, dass die Kleinen ihre Briefe direkt an den Nordpol schicken – immerhin lebt dort der Weihnachtsmann.

Der Paketzusteller UPS hat sich nun einen bösen Scherz erlaubt – und erntet dafür einen Shitstorm. "Wenn Ihr Kind einen Brief an den Nordpol schreibt, könnt ihr ihn zu uns bringen. Wir haben einen Schredder", so das amerikanische Unternehmen via Twitter.

Mehr brauchte es nicht: Zahlreiche User haben sich über den herzlosen "Witz" beschwert. "Was ist eigentlich euer Problem?", fragten einige erboste Leute. Daraufhin hat UPS den Tweet prompt wieder gelöscht. Eine Sprecherin erklärte, dass es sich nur um einen Gag gehandelt habe.

In einer Stellungnahme des US-Paketlieferanten heißt es: "Unsere Stimme und Persönlichkeit bei Twitter zielt darauf ab, den Menschen Spaß zu machen und Aufmerksamkeit zu bekommen. Wir wollten Spaß haben, wurden aber negativ verstanden. Um unser Verständnis für unsere Kunden zum Ausdruck zu bringen, haben wir uns entschlossen, den Tweet zu entfernen. Dies ist unsere geschäftigste Zeit des Jahres. Wir möchten die Menschen nicht verärgern. Wir helfen ihnen bei der Verpackung und beim Versand. Wir haben es nicht darauf angelegt, in irgendeiner Weise beleidigend oder negativ zu sein. Es sollte humorvoll gemeint sein."

(red)

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