Konsumenten in Österreich, die regelmäßig online shoppen, sollen sich bald auf eine neue Welle an Gebühren einstellen. Das erklärte Postchef Walter Oblin in einem aktuellen Interview. Grund dafür sind neue Belastungen durch Staat und EU, die auf Paketdienste und ihre Kunden zukommen.
Oblin betont, dass sowohl in Wien als auch in Brüssel verschiedene Abgaben und Steuern vorbereitet werden, die den Versandhandel verteuern dürften. Er rechnet damit, dass Pakete künftig um bis zu 7,40 Euro mehr kosten könnten.
Wie krone.at berichtet, könnten diese Maßnahmen den Online-Boom in Österreich erstmals seit Jahren bremsen. Die zusätzlichen Kosten könnten die Shoppinglust dämpfen und die Branche vor neue Herausforderungen stellen.
Trotz der drohenden Belastungswelle zeigt sich Oblin gelassen. Das Unternehmen verfolgt inzwischen neue Strategien abseits des klassischen Paketgeschäfts und steigt in zusätzliche Geschäftsfelder ein, von denen viele Kunden bisher nichts wissen.