Palmers zahlt Kunden nun Geld für FFP2-Masken zurück

Palmers im Gerngroß
Palmers im GerngroßJeff Mangione / KURIER / picturedesk.com
Nun also doch: Palmers erstattet seinen Kunden nach Druck von Konsumentenschützern das Geld für gekaufte, in China produzierte FFP2-Masken zurück.

Im Skandal um die aus China importierten FFP2-Masken gibt es nun doch eine positive Wendung für Kunden. Der Modekonzern Palmers hat dem Druck von Konsumentenschützern nachgegeben und erstattet den Kunden nun ihr Geld für gekaufte FFP2-Masken von Hygiene Austria zurück. Im Vertrauen darauf, ein Qualitätsprodukt aus Österreich gekauft zu haben, haben viele Menschen einen wesentlich höheren Preis für den Mund-Nasen-Schutz bezahlt - bis zu 4,99 pro Stück. Anfangs hatte Palmers die Rücknahme der Masken eigentlich verweigert, mit der Begründung, dass das 30-tägige Umtauschrecht bereits abgelaufen sei.

Geld zurückholen 

Personen, die die Masken direkt in einer Palmers-Filiale oder im Palmers-Onlineshop gekauft haben, können diese dort nun aber retournieren und bekommen ihr Geld zurückerstattet. Dies brachte die Konsumentenschutzredaktion des ORF in Erfahrung und beruft sich dabei auf Informationen der Arbeiterkammer (AK) Wien. 

"Nach unserer Intervention hat der Palmers-Kundendienst zugesichert, dass auf Wunsch das Geld erstattet wird. Diese kundenfreundliche Regelung begrüßen wird," erläuterte Gabriele Zgubic, Leiterin der Abteilung Konsumentenschutz der Arbeiterkammer (AK) Wien gegenüber dem ORF. 

Hygiene Austria weigert sich 

Im Gegensatz dazu verweigert laut der Arbeiterkammer Hygiene Austria nach wie vor die Rücknahme der Masken. "Die Hygiene Austria, mit der die AK noch in Verhandlungen steht, ist ebenso aufgefordert, eine kundenfreundliche Lösung für betroffene Konsumentenanzubieten", so Zgubic.

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