Panik in Innsbruck nach Schüssen und Überfällen

In Innsbruck sind am Montagabend Schüsse gefallen, mindestens zwei Überfälle wurden gemeldet. Zuvor war von Geiselnahmen ausgegangen worden.

Die Lage gestaltete sich lange Zeit sehr unübersichtlich, Bürger hatten Geiselnahmen und Schüsse in Innsbruck gemeldet. Schüsse waren tatsächlich gefallen, Geiselnahmen konnte die Polizei allerdings nicht bestätigen. Am Montagabend gegen 19.15 Uhr stürmte zuerst ein bisher unbekannter Täter in ein Einkaufszentrum in Innsbruck-Hötting.

Er bedrohte die Kassierin des Supermarktes, gab einen Schuss mit einer Faustfeuerwaffe ab und flüchtete mit einem derzeit unbekannten Bargeldbetrag aus dem Gebäude. Nur Augenblick später fielen Schüsse in einem Supermarkt am Fürstenweg.

Ein ebenfalls unbekannter Täter stürmte auch dort den Supermarkt am Fürstenweg, gab vermutlich ebenfalls einen Schuss ab und floh anschießend in unbekannte Richtung.

Panik in Supermärkten

In beiden Supermärkten brach Panik aus, Kunden warfen sich in Todesangst zu Boden. Derzeit laufen intensive Fahndungsmaßnahmen unter Beteiligung zahlreicher Polizeistreifen. Unklar ist, ob es sich um einen Täter, zwei Täter mit Tatzusammenhang oder zwei nicht miteinander verbundene Taten handelt.

Bei den oder dem Flüchtigen handelt es sich um einen oder mehrere Männer mit dunkler Jacke, dunkler Sturmhaube und  Sportschuhen. Die Fahndung lief samt dem Polizei-Sondereinsatzkommando noch in der Nacht auf Dienstag weiter. (rfi)

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