Nach Panikattacke im Zug: "Danke an meine Retter!"

Helfen, statt zu gaffen, im ÖBB-Zug funktionierte das! Am Montag halfen Fahrgäste einem jungen Mann in Not, jetzt will der 18-jährige Thomas ihnen "Danke!" sagen.

Unangenehmer Zwischenfall für einen Bürokaufmann aus Amstetten am Montagnachmittag: Im Zug zwischen Ennsdorf und St. Valentin von der Arbeit nach Hause blieb Thomas Sch. aus Amstetten die Luft weg. Eine Angstattacke schnürte ihm die Kehle zu: Der 18-Jährige zitterte wie Espenlaub, "Ich spürte plötzlich ein Stechen in der Brust", sagt er Tags darauf zu "Heute".

"Danke den Rettern"

Die Zugpassagiere zögerten nicht, kamen dem 18-Jährigen zu Hilfe, ebenso wie eine zufällig anwesende Ärztin. Der junge Mann wurde bei der nächsten Haltestelle medizinisch versorgt und im Spital behandelt: "Ich will mich auf diesem Weg bei allen Helfern bedanken", freut er sich über so viel Zivilcourage.

Dass Hilfe von Fremden nicht selbstverständlich ist, das weiß Thomas: Bei Unfällen habe er bereits erlebt, dass Leute gaffen statt helfen. Er selbst sei wieder auf den Beinen, körperlich fehle ihm nichts. "Die Ärzte sagten, die Angst-Attacke hatte psychische Gründe."

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