Wirtschaft

Panische Reaktionen bei Pensionskonto-Auskunft

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:10

Panisch haben in den vergangenen Tagenb viele Österreicher reagiert, die erstmals einen Blick auf ihr Pensionskonto geworfen haben. Die dort angezeigten Beträge waren vielen arbeitenden Menschen ziemlich gering vorgekommen. Die Arbeiterkammer versucht zu beruhigen und warnt vor panischen Reaktionen.

versucht zu beruhigen und warnt vor panischen Reaktionen.

Für alle ab 1. Jänner 1955 geborenen Österreicher, die bis  31. Dezember 2004 mindestens einen Versicherungsmonat erworben haben, gibt es nun das einheitliche Pensionskonto. Dieser Tage werden die ersten Kontoerstgutschriften an die Versicherten versendet, die aufzeigen, welche Pensionsansprüche der Einzelne bis zum Ende des vergangenen Jahres erworben hat.

"Keine Panik, wenn die Konto-Erstgutschrift der Pensionsversicherungsanstalt auf den ersten Blick ein wenig dürftig wirkt", beruhigt AK-Präsident Johann Kalliauer. Bei dem Betrag handelt es sich um die Pension, die der Versicherte bei Pensionsantritt zum Regelpensionsalter bekommt, wenn er oder sie bis dahin keine weiteren Pensionszeiten erwirbt. Es gilt: Je jünger der oder die Versicherte, desto geringer die Aussagekraft der Konto-Erstgutschrift.

Pensionsrechner zur Beruhigung geplant

Die tatsächlich zu erwartende Pension wird also in der Regel höher sein. Je weiter der Versicherte noch vom Pensionsantrittsalter entfernt ist, desto mehr wird die zu erwartende Pension noch anwachsen. Um die Pensionsversicherten zu beruhigen, soll außerdem bald ein Onlinerechner zum tatsächlichen Pensionsbetrag umgesetzt werden.

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