Am letzten Samstagabend brachte Keith Stonehouse in Chesterfield Township (US-Bundesstaat Michigan) seinen Sohn Mason ins Bett. Davor durfte der 6-Jährige noch mit dem Handy des Familienvaters spielen, wie er auf seinem Instagram-Profil schreibt. "Nun, das hat mich 322 Dollar gekostet", schreibt Stonehouse im Beitrag. Mason hatte über die Lieferdienst-App "Grubhub" gleich bei mehreren Lieferdiensten überall in der Stadt eine Essensbestellung aufgegeben.
"Stellen Sie sich vor, wie schockiert ich war, als ein Lieferfahrer nach dem anderen auftauchte und Lebensmittel vor meiner Haustür ablieferte", schreibt Stonehouse. Gegenüber "MLive" sagte er: "Meine Frau besitzt eine Bäckerei und es war ein großes Hochzeitswochenende, also dachte ich, es wäre nur jemand, der ihr dekoratives Zeug vorbeibringt, das sie benutzt haben."
Erst nachdem weitere Lieferanten Tüten mit Lebensmitteln vorbeibrachten, sei er darauf gekommen, dass Mason dahinter steckte. Er habe daraufhin mit ihm gesprochen. Mason antwortete: "Dad, ist die Peperoni-Pizza schon da?"
Stonehouse habe danach das Zimmer verlassen müssen. "Ich habe fast den Verstand verloren. Ich musste aus dem Zimmer gehen, weil ich mir nicht sicher war, ob ich ein Loch in die Wand schlagen oder laut lachen und den Kopf schütteln sollte." Die Peperoni-Pizzen wurden im Übrigen nicht geliefert. Die Bank hatte die Bestellung im Wert von 439 Dollar (rund 405 Euro) abgelehnt, da sie sie für einen Betrug hielt.
Wie der Vater gegenüber "MLive" sagt, habe es keine Möglichkeit gegeben, die getätigten Bestellungen rückgängig zu machen. Deshalb seien die gelieferten Menüs im Kühlschrank gelagert und einige Nachbarn zum Essen eingeladen worden.