Papst rief zu Frieden im strömenden Regen auf

Bild: Andrew Medichini (AP)

Vor tausenden Pilgern und Gläubigen aus aller Welt erteilte Papst Franziskus am Sonntag am Petersplatz in Rom den Ostersegen "Urbi et orbi". Vor dem Segen mischte sich der Papst im strömenden Regen unter die Gläubigen und fuhr mit dem "Papamobil" durch die Menge. In der Ostermesse, die dem Segen in der Nacht vorangegangen war, sparte Franziskus nicht mit mahnenden Worten.

Vor tausenden Pilgern und Gläubigen aus aller Welt erteilte Papst Franziskus am Sonntag am Petersplatz in Rom den Ostersegen "Urbi et orbi". Vor dem Segen mischte sich der Papst im strömenden Regen unter die Gläubigen und fuhr mit dem "Papamobil" durch die Menge. In der Ostermesse, die dem Segen in der Nacht vorangegangen war, sparte Franziskus nicht mit mahnenden Worten.

Sein Gedanken gelten den verfolgten Christen in aller Welt und den Opfern in den Krisengebieten, so der Papst in der Ostermesse. "Vom auferstandenen Herrn erflehen wir die Gnade, nicht dem Stolz nachzugeben, der die Gewalt und die Kriege schürt, sondern den demütigen Mut zur Vergebung und zum Frieden zu haben", so Franziskus. Jenen, die unter Terror und Krieg leiden, versprach er: "Ich bin immer bei euch!"

Er selbst bete dafür, dass die Waffen weltweit schweigen würden und dass alle Menschen zu Frieden und Hoffnung fänden. Sklaverei, Verfolgung, Drogen- und Waffenhandel seien bedenklich und müsste gemeinsam abgeschafft werden. In der mehrstündigen Messe taufte Franziskus schließlich zehn Erwachsene und Jugendliche.

Am Sonntag vor dem Ostersegen genoss der Papst im "Papamobil" das Bad in der Menge. Trotz strömenden Regen verweilten tausende Pilger am Petersplatz, um den Segen vom papst persönlich zu erhalten. Vom Balkon am Petersplatz aus sprach Papst Franziskus schließlich den Ostersegen, der Höhepunkt der Feierlichkeiten.

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