Papst Franziskus spaziert durch menschenleeres Rom

Papst Franziskus setzte am Sonntagnachmittag ein schönes Zeichen. Kurz nach 16 Uhr verließ er den Vatikan und betete in zwei römischen Kirchen. Damit wollte das Oberhaupt der katholischen Kirche die Nähe zu allen von der Krankheit Betroffenen unterstreichen.
Wie viele andere italienische Städte ist auch Rom derzeit menschenleer. Am Sonntagnachmittag verließ Papst Franziskus den Vatikan, um in zwei römischen Kirchen zu beten.

Kurz nach 16 Uhr machte er sich auf den Weg zur Basilika Santa Maria Maggiore der Marienikone Salus populi Romani, danach spazierte er durch die verlassenen Straßen zum Pestkreuz der Kirche San Marcello al Corso.

Damit wollte er seine Nähe zu allen Betroffenen zeigen. Er betete auch für all jene Familien, die aufgrund des Coronavirus daheim bleiben müssen.

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"Der Herr möge ihnen helfen, in dieser neuen Situation neue Ausdrucksformen der Liebe und des Zusammenlebens zu entdecken", betonte Franziskus am Montag in der Frühmesse in der Päpstlichen Residenz Santa Marta, die via Livestream übertragen wurde.

Franziskus sprach sich dafür aus, in der Situation auch etwas Positives zu sehen. "Es ist eine schöne Gelegenheit, neue Wege zu finden, um zusammen zu bleiben, so dass die Beziehungen in der Familie immer zum Guten gedeihen werden."

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