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Papst warnt in Jerusalem vor religiös motivierter Ge...

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:33

Papst Franziskus hat bei einem Treffen mit dem umstrittenen Großmufti von Jerusalem, Mohammed Hussein, vor religiös motivierter Gewalt gewarnt. "Niemand gebrauche den Namen Gottes als Rechtfertigung für Gewalt", formulierte der Pontifex am Montag bei einer kurzen Ansprache auf dem Tempelberg in Jerusalem seinen Appell

Papst Franziskus hat bei einem Treffen mit dem umstrittenen Großmufti von Jerusalem, Mohammed Hussein, vor religiös motivierter Gewalt gewarnt. "Niemand gebrauche den Namen Gottes als Rechtfertigung für Gewalt", formulierte der Pontifex am Montag bei einer kurzen Ansprache auf dem Tempelberg in Jerusalem seinen Appell.

Der sunnitische Großmufti hatte sich vor gut zwei Jahren harsche Kritik Israels und der Europäischen Union zugezogen, als er einen religiösen Text zitierte, in dem zur Tötung von Juden aufgerufen wird. Der Großmufti wird vom jeweiligen palästinensischen Präsidenten ernannt.

Danach hielt der Papst für ein kurzes Gebet an der Klagemauer inne. An der heute heiligsten Stätte für Juden verharrte er am Montag in stiller Einkehr und steckte einen Zettel in eine der Ritzen zwischen den Quadern.

Anschließend legte Franziskus einen Kranz am Grab von Theodor Herzl nieder. Er ist der Begründer des modernen Zionismus und damit ein Symbol für die Rückkehr der Juden nach Israel.

Der Papst befindet sich seit dem Wochenende auf einer bis nach Jerusalem führte.

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