Bei den Paralympischen Sommerspielen in Tokio schwamm Elena Krawzow im Sommer noch zu Gold über 100 Meter Brust. Was sie dabei noch nicht wusste: In ihrem Hirn wuchs schon ein nicht gutartiger Tumor heran.
Dieser wurde nun entdeckt. Die Sportlerin spielte der deutschen "Bild" das Röntgenbild zu, auf dem ein dunkler Fleck deutlich zu sehen ist.
Für ihre fortschreitende Erblindung sei der Tumor allerdings nicht zuständig: "Der kommt aus den eigenen Gehirnzellen, erklärten mir die Ärzte. Er sitzt im vorderen linken Gehirnlappen, drückt aber nicht auf den Sehnerv."
Die 27-Jährige gibt sich kämpferisch, will sich weiter in der Kraftkammer auf die Weltmeisterschaft 2022 auf der portugiesischen Insel Madeira vorbereiten.