Der Bogenschütze zählt zu den Besten in Tokio, er ist überwältigt von den Paralympics: "Es ist eine Mischung aus Emotionen, offensichtlich wegen der Größe dieses Ereignisses und meinem Glück, hier zu sein."
Seine Geschichte ist bewegend, 1995 verlor er bei einem Kampf mit einem Nilpferd fast sein Leben. Coates-Palgrave war vor 26 Jahren als Urlauber in einem Kanu in Simbabwe unterwegs, als sein Boot mit einem Nilpferd zusammenprallte. Das Tier schnappte nach ihm und packte sein linkes Bein.
"Ich habe es zweimal getreten, und danach wurde mir klar, dass es einfach unmöglich war. Also ließ ich es und gab es auf", schildert der 50-Jährige. Plötzlich ließ das riesige Tier von ihm ab, es musste "nur" sein linkes Bein amputiert werden.
Vor fünf Jahren kam der Südafrikaner erst zum Bogenschießen: "Ich war nie ein Sportler, auch wenn ich zwei Beine hatte. Ich war einfach faul und nutzlos. Dann habe ich eines Tages gesagt, dass es genug ist." Am Freitag kämpft er um eine Medaille in Tokio.