Banker (31) entlassen, weil er Sandwiches klaute

Der Londoner Banker Paras Shah soll pro Jahr mehr als 1 Million Pfund verdient haben. Dann wurde er entlassen, weil er Lebensmittel gestohlen haben soll.

Paras Shah galt als einer der profiliertesten Kredithändler Europas und hat laut internen Quellen jährlich mehr als eine Million Pfund verdient. Der 31-Jährige hat bis vor kurzem bei der Citigroup Inc., einem Finanzdienstleister mit Hauptsitz in New York, in einer leitenden Funktion gearbeitet, bis er laut Medienberichten unvermittelt entlassen wurde.

Der Grund: Shah soll mehrfach Lebensmittel, insbesondere Sandwiches, aus der Londoner Filiale der Bank gestohlen haben. Wie die "Financial Times" und die "Daily Mail" schreiben, ist unklar, wie viele Sandwiches es insgesamt waren und über welchen Zeitraum Shah das Unternehmen bestohlen hat.

Weitere Banker auf Abwegen

Shah hat an der Universität Bath Wirtschaft studiert. Laut seinem Linkedin-Profil ist er in den Bereichen Wertpapiere, Handel und Risikomanagement versiert. Er ist nicht der erste Banker, der sich durch persönliches Fehlverhalten Steine in den Karriereweg legt: So hat laut Medienberichten etwa die japanische Mizuho-Bank 2016 einen Londoner Banker entlassen, nachdem herausgekommen war, dass er einem Kollegen einen Teil seines Fahrrads im Wert von lediglich 5 Pfund gestohlen hatte.

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