Paris Jackson: "Mein Vater wurde ermordet"

Im Juni 2009 erschütterte die Nachricht von Michael Jacksons Ableben die Welt. Acht Jahre nach der Tragödie gibt seine Tochter Paris (18) nun ein Interview und spricht mit der Zeitschrift "Rolling Stone" erstmals über den Tod ihres Vaters, ihre Selbstmordversuche und einen sexuellen Übergriff auf sich.

 


Ein von Paris-Michael K. Jackson (@parisjackson) gepostetes Foto am 24. Jan 2017 um 13:18 Uhr




Im Juni 2009 erschütterte die Nachricht von  (18) nun ein Interview und spricht mit der Zeitschrift "Rolling Stone" erstmals über den Tod ihres Vaters, ihre Selbstmordversuche und einen sexuellen Übergriff auf sich. 

Paris Jackson ist eines von drei Kindern des größten Musikers unserer Zeit. In ihrem jungen Leben musste die heute 18-Jährige bereits viele Schicksalsschläge hinnehmen. Im Interview mit dem "Rolling Stone" äußert sie sich erstmals zu ihrer bewegten Vergangenheit und dem Tod ihres Vaters Michael Jackson. 

"Er hat immer wieder Anspielungen gemacht, dass ihn Menschen erwischen wollen. Einmal sagte er ‚sie werden mich eines Tages umbringen'", sagte Paris und ist davon überzeugt, dass ihr Dad ermordet wurde. 

"Es klingt wie eine Verschwörungstheorie und wie kompletter Irrsinn, aber seine wirklichen Fans und jeder in der Familie weiß es. Es war alles geplant", gesteht die 18-Jährige weiter.

Die Aufklärung der Umstände sieht Paris als eine Art Schauspiel. Daher versuche sie "das Spiel auf die richtige Weise zu spielen", mehr könne sie im Moment aber nicht sagen. 

Schwere Vorwürfe gegen "AEG"

Dennoch gibt die einzige Tochter des Musikers einen Hinweis auf die Todesursache. Den Konzertveranstalter "AEG Live" sehe Paris in der Verantwortung. Als der Sänger im Jahr 2009 verstarb, befand er sich nämlich gerade in den Vorbereitungen seines Comebacks, für das er täglich probte. Als die 18-Jährige ihren "erschöpften" Vater darum gebeten hatte, eine Pause einzulegen, "haben wir aus seinem Zimmer trotzdem weiter Stampf-Geräusche gehört, da er weiter Tanzschritte geübt hat." Laut Paris hätte AEG ihren Vater so sehr unter Druck gesetzt, dass er "sich zu Tode gearbeitet hat". 

Bei einem Konzert vonhätte die Tochter von Michael Jackson an dem Sänger die gleichen Symptome erkannte, gesteht sie. "Als ich auf meinem Ticket gesehen habe, dass AEG der Veranstalter ist, hat es mich daran erinnert, wie müde mein Vater immer war."

Letztlich sei aber auch der Leibarzt Dr.  Conrad Murray  Schuld an dem Tod des "King of Pop", sagte Paris im Interview. Der Arzt wurde der fahrlässigen Tötung schuldig gesprochen, da er dem Sänger regelmäßig mit dem Narkotikum Propofol versorgt hat, was letzten Endes zum Tod geführt hat. 2011 wurde er zu vier Jahren Haft verurteilt, kam aber bereits 2013 wieder aus dem Gefängnis frei. 

Mehrere Selbstmordversuche mit 15-Jahren 

Der Tod ihres Vater hinterließ bei Paris eine tiefe Wunde. Mit 15 Jahren rutschte Paris in eine depressive Phase ab und wurde drogenabhängig, um ihren Schmerz zu betäuben. Auf dem Höhepunkt ihrer Verzweiflung versucht sie sogar Selbstmord zu begehe, wie die heute 18-Jährige zugibt. Mit Schnittwunden und 20 Tabletten des Schmerzmittels Motrin, das im Fall einer Überdosis zu Koma und Tod führen kann, wollte sich die Jackson-Tochter das Leben nehmen. "Aus Selbsthass versuchte ich mich mehrfach umzubringen. Ich hatte ein geringes Selbstwertgefühl und dachte, ich kann ohnehin nichts richtig machen", so Paris. 

Sexuelle Belästigung eines Unbekannten 

Im Alter von 14 Jahren musste sie erneut einen Schicksalsschlag verkraften. Ihren eigenen Aussagen zufolge wurde sie damals von einem ihr "komplett Unbekannten" sexuell angegriffen. "Ich möchte nicht zu viele Details bekanntgeben. Aber es war keine gute Erfahrung und es war damals wirklich schwer – ich habe es zu dem Zeitpunkt niemandem erzählt.", sagte die 18-Jährige und sprach erstmals in der Öffentlichkeit über diesen Fall. 

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