Fussball

Paris legt Schmerzgrenze für Neymar-Verkauf fest

Am Samstag sicherte sich Paris St.-Germain mit einem 1:1 gegen Lens den Titel. Die Planungen für die kommende Saison laufen bereits. 
Heute Redaktion
28.04.2022, 17:07

Auch wenn der zehnte Meistertitel der Vereinsgeschichte eingefahren wurde, war der Scheich-Klub vom großen Ziel, die Champions League zu gewinnen, weit entfernt. Gegen Real Madrid kam das Aus bereits im Achtelfinale. Trotz der Offensiv-Reihe rund um Kylian Mbappe, Lionel Messi und Neymar.

Klub mit Neymar unzufrieden

Der 30-jährige Brasilianer soll beim französischen Hauptstadt-Klub allerdings nicht mehr unumstritten sein. Ganz im Gegenteil. Einem Bericht der "L´Equipe" zufolge seien die Pariser Bosse rund um Präsident Nasser Al Khelaifi alles andere als zufrieden mit den Leistungen des Offensivspielers. Die Klubführung habe demnach das Vertrauen in den 30-Jährigen verloren, man glaube nicht daran, dass Neymar den Klub zum "Königsklassen"-Triumph führen könne.

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Außerdem wird Neymar mangelnde Professionalität vorgeworfen. Der Klub fühle sich sogar um sein Geld betrogen, ist Neymar doch mit einem Gehalt von 36,7 Millionen Euro einer der Spitzenverdiener des Vereins. 

Ablöse festgelegt

Nun könnte die Ära des Brasilianers bei den Parisern aber bald zu Ende gehen. Wie "Sky Sports" meldete, wurde nun eine Schmerzgrenze für einen Neymar-Transfer festgelegt: 90 Millionen Euro. Darunter würde man erst gar nicht verhandeln. Ein Angebot darüber würde sich Al Khelaifi jedoch anhören. 

Auch bei den Fans ist Neymar zuletzt in Ungnade gefallen, wurde sogar ausgebuht. Darauf meinte der 30-Jährige aber nüchtern: "Ich habe noch einen langen Vertrag hier. Also hört auf, mich auszubuhen, oder ihr braucht viel Luft dafür." Neymar kam 2017 für die Rekord-Ablöse von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona, steht noch bis 2025 in Paris unter Vertrag. In der laufenden Saison bestritt der Offensivspieler 25 Pflichtspiele, erzielte elf Tore und bereitete sieben Treffer vor.