Paris schwimmt im Flutwasser

Die berühmte Seine in der französischen Hauptstadt Paris tritt über die Ufer. Die starken Regenfälle könnten sogar einige Kunstwerke bedrohen.

Über 200 französische Städte kämpfen seit einigen Tagen mit Hochwassern. Darunter befindet sich auch die Hauptstadt Paris. Der Wasserspiegel der Seine lag am Sonntag bereits vier Meter über dem Normalwert.

Touristen mussten auf die bekannten Bateaux Mouches-Schiffsfahrten auf dem Fluss verzichten, ein ganzer Flügel des Louvre wurde für Besucher geschlossen. Die Sperre des weltbekannten Museums soll mindestens bis Montag andauern. Ganz so dramatisch wie im Jahr 2016 dürfte die Lage aber nicht werden. Damals musste das Heim der Mona Lisa für ganze vier Tage komplett schließen.

Evakuationen und Stromausfälle

Ungefähr 1000 Menschen wurden in und um Paris aus ihren Häusern evakuiert, etwa 1500 Häuser mussten ohne Strom auskommen.

Experten erwarten den Höchststand der Seine noch für Sonntag, danach sollte sich das Wetter beruhigen. Allerdings bleibt die Lage kritisch und dürfte sich nur langsam entspannen. Durch die vielen Regenfälle ist der Boden extrem durchweicht. Bis zur Normalisierung dürfte es Wochen dauern.

Dezember 2017 und Jänner 2018 waren die nassesten in Frankreich seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1900. Ängste vor einer Flut wie 1910, bei der die Seine fast neun Meter über ihren Normalspiegel stieg, waren nicht begründet.

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(lu)

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