Wie die UEFA mitteilte, haben Paris St.-Germain, AC Milan, Inter Mailand, Juventus Turin, AS Roma, Monaco, Olympique Marseille und Besiktas Istanbul die sogenannte "Break-Even-Vorschrift" des Europäischen Fußballverbands im Zeitraum von 2018 bis 2022 nicht eingehalten. Das heißt, dass diese Vereine mehr Geld ausgegeben als sie eingenommen haben. Dies stellte die Erste Kammer der Finanzkontrollkammer für Klubs (CFCB) fest.
Insgesamt hat der europäische Verband deshalb Geldstrafen in der Höhe von 172 Millionen Euro verhängt, wovon allerdings nur 15 Prozent (20 Millionen Euro) sofort beglichen werden müssen.
Die größte Strafe kassierte dabei Scheich-Klub Paris St.-Germain. Die Franzosen wurden mit zehn Millionen Euro sanktioniert, weitere 65 Millionen Euro wurden zur Bewährung im Zeitraum von drei Jahren ausgesetzt. Die Summen werden aus den Startgeldern der Europacup-Bewerbe direkt einbehalten.
19 weitere Vereine sind nur haarscharf einer Geldstrafe entgangen, erfüllten die "Break-Even-Vorschrift" nur aufgrund geltender Corona-Erleichterungen sowie historisch positiver Finanzergebnisse. Betroffen sind etwa Borussia Dortmund, Wolfsburg, Union Berlin, Chelsea, Manchester City oder Barcelona. Diese Ausnahmen gelten ab dem Jahr 2023 nicht mehr.