Pariser Polizei warnt vor gefährlichem Bleistaub

Zwei Wochen nach dem Unglück bleiben die Gärten um Notre-Dame geschlossen. Es besteht die Gefahr von Bleivergiftung.
Fast zwei Wochen nach dem verheerenden Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame, hat die Polizei nun vor Bleirückständen gewarnt.

Anwohner und Geschäftsleuten in der direkten Nachbarschaft der schwer beschädigten Kirche werde empfohlen, Staub mit feuchten Tüchern in Wohnungen oder Betriebsräumen zu entfernen.

Beim verheerenden Brand der Pariser Kathedrale Notre-Dame am 15. April seien 300 Tonnen Blei geschmolzen und möglicherweise in die Luft gelangt. Dies berichtet die französische Umweltorganisation Robin des Bois.

Das Metall sei im eingestürzten Turm und im zerstörten Dach verbaut gewesen, wo die Brände eine Spitzentemperatur von 800 Grad Celsius erreicht hätten.

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Die Anwohner werden angehalten, ihre Wohnung regelmäßig mit Feuchttüchern zu reinigen. Damit soll verhindert werden, dass der in der Luft enthaltene Bleistaub eingeatmet wird.

Der französische Umweltschutzverein Robin des Bois warnte bereits vor einer Woche vor Bleirückständen. Die Bewohner des betroffenen Gebiets könnten nach Einschätzung der Organisation mehrere Monate oder gar Jahre beim Atmen Bleistaub ausgesetzt sein.

Gleichzeitig bleiben die öffentlichen Gärten und Grünanlagen in der näheren Umgebung bis auf Weiteres geschlossen, wie die Polizei mitteilte. In ihrem Statement forderte Robin des Bois die Pariser Behörden auf, bei den Aufräumarbeiten Schutt, Asche und Löschwasser von Bleirückständen zu befreien.

Laut der staatlichen Agentur Airparif, die die Luftwerte der Region Île-de-France kontrolliert, waren die Verschmutzungswerte bereits einen Tag nach dem Feuer wieder unter die Grenzwerte gefallen.

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ParisNewsWeltBrandNotre-Dame in Flammen

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