Parköffnung: Ludwig bietet Bund Hilfe an

Das Polit-Hickhack um die geschlossenen Bundesgärten in Wien geht weiter: Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) fordert weiter deren Öffnung und bietet Mitarbeiter an, um die Gärten zu überwachen.

Das Drängen der SPÖ auf die Öffnung der Bundesgärten in Wien bezeichnet die zuständige Ministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) als "grob fahrlässig". Die Genossen würden in dieser ernsten Lage "politisches Kleingeld" wechseln, "Heute" berichtete.

"Das Niveau der Ministerin ist kindisch", kontert Wiens Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ). Wien habe auch bei strittigen Entscheidungen "nie gemurrt", erwarte sich nun dafür Unterstützung der Bundesregierung. Auch Stadtchef Michael Ludwig beharrt auf der Öffnung. Rund 113.500 Wiener würden in einem Umkreis von maximal 500 Metern zu Augarten und Co. leben: Abstand halten – auch beim vom Bund ausdrücklich erlaubten Beine-Vertreten – sei jetzt das Wichtigste. Das ginge aber leichter, "wenn in der Stadt mehr Fläche zur Verfügung steht", so der Stadtchef zu "Heute".

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Habsburger damals die Parks geöffnet haben und die jetzige Bundesregierung die Bevölkerung nun wieder aussperrt." Die Stadt schaffe es auch, ihre Parks geöffnet zu halten. Falls die Bundesgärten "nicht in der Lage sind, das zu verwalten, bieten wir gerne Mitarbeiter an, die sich darum kümmern", so Ludwig.

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