Parksheriff in Wien bespuckt und angehustet

Der Parksheriff wurde angehustet und bespuckt.
Der Parksheriff wurde angehustet und bespuckt.Bild: picturedesk.com/APA (Symbolbild)

Gleich zweimal trafen am Dienstag ein Wiener Parksheriff und ein 33-jähriger Autofahrer im 15. Bezirk aufeinander. Die Begegnung endete mit einer Festnahme.

Ein Organ der Parkraumüberwachungsgruppe kontrollierte in den Morgenstunden gerade einen Pkw in der Sechshauserstraße, der unrechtmäßig in einer Ladezone abgestellt war, als er plötzlich von einem 33-Jährigen angehustet wurde.

Der Parksheriff ließ dies jedoch vorerst auf sich beruhen, da es aus seiner Sicht keine konkrete Bedrohung gab und er sich durch Schutzmaske und Sonnenbrille ausreichend geschützt fühlte.

Am frühen Nachmittag beanstandete der Parksheriff dann das gleiche Fahrzeug wegen einer Missachtung der Kurzparkzone nicht unweit des vorhergenden Platzes.

Plötzlich tauchte der 33-Jährige wieder auf, beschimpfte das Kontrollorgan und bespuckte es, wobei er angab, Corona-positiv zu sein.

Negativer Corona-Test

Aufgrund des Kennzeichens konnte der Mann rasch von der Polizei ausgeforscht werden, der Österreicher wurde vorläufig festgenommen.

Der Parksheriff begab sich vorerst in häusliche Quarantäne. Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der 33-Jährige einer zwangsweisen Testung zugeführt.

Das Testergebnis verlief laut Polizei negativ. Der Mann wurde auf freiem Fuß angezeigt.

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