Die Parteienförderung wird künftig regelmäßig an die Inflation angepasst. Heißt: Wenn alles teurer wird, gönnen sich die Parteien auch mehr Geld. Ganz anders handelt die Regierung bei der Familienbeihilfe. Diese wird vorerst nicht an die Teuerung angepasst. Laut ÖH verlieren deshalb Eltern pro Jahr bis zu 460 Euro.
Die Hochschülerschaft fordert eine sofortige Anpassung der Beihilfe. Damit weiter zu warten, sei "absolut unverantwortlich", wettert Angelika Gruber vom ÖH-Vorsitzteam.
Eltern von Studierenden bekommen derzeit rund 152,7 Euro Familienbeihilfe im Monat – rechnet man die Teuerung ein, müssten es laut ÖH 191,3 Euro im Monat sein. "Das sind im Jahr mehr als 460 Euro, die die Eltern verlieren."
Betroffen sind auch Familien mit kleineren Kindern – laut ÖH beträgt der Verlust bei bis zu Zehnjährigen rund 340 Euro. Familienminister Mitterlehner selbst sagt, dass nicht einzusehen sei, dass die Parteienförderung angepasst wird, die Familienbeihilfe aber nicht.
Reine Lippenbekenntnisse – denn die Regierung will die überfällige Inflationsanpassung erst im Jahr 2018 durchführen. Früher sei diese Maßnahme angeblich wegen des Sparpakets nicht möglich. Bei der Parteienförderung war das kein Hindernis …