Party auf FPÖ-Kosten? Spesenvorwürfe gegen Haimbuchner

Manfred Haimbuchner
Manfred Haimbuchnerpicturedesk.com
Nach dem Spesenskandal rund um HC Strache gibt es erneut Wirbel um Parteigelder. Diesmal im Visier: Manfred Haimbuchner.

Der oberösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) soll zwei Feiern auf Parteikosten ausgerichtet haben, berichtet die "Kronen Zeitung". Es geht um 40.000 Euro.

Zum einen soll er seinen 40. Geburtstag sowie sein Zehn-Jahre-Jubiläum in der Landesregierung groß gefeiert und mit Parteikosten finanziert haben.

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Pikantes Detail: Haimbuchner leitet die Compliance-Gruppe für einen strengen Verhaltenskodex im Umgang mit Parteigeldern und Spesen.

"Keine privaten Feiern"

Der Oberösterreicher weist die Vorwürfe zurück. "Das waren keine privaten Feiern, sondern wurden von der FPÖ als Parteiveranstaltungen organisiert, medienöffentlich durchgeführt und folglich natürlich auch von der Partei bezahlt."

Dass man als Politiker persönliche Ereignisse, wie etwa einen runden Geburtstag, auch einmal der Partei zur Vermarktung zur Verfügung stellt, sei laut Haimbuchner in der Politik gängige Praxis.

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