Passagier stand plötzlich nackt in Flugzeug-Küche der AUA

Simone Wagner zeigt auf TikTok Szenen aus dem Flugbegleiter-Leben.
Simone Wagner zeigt auf TikTok Szenen aus dem Flugbegleiter-Leben.TikTok
Über 20 Jahre arbeitet AUA-Flugbegleiterin Simone Wagner schon über den Wolken. Nun ist die 41-Jährige auch auf TikTok so richtig durchgestartet.

Zwei Millionen Mal wurden ihre Clips dort bereits gesehen: "Ich werde mittlerweile sogar von Passagieren erkannt und um Selfies gebeten", freut sich die Wienerin im Gespräch mit "Heute".

Dabei habe sie bis vor zwei Jahren gar nicht gewusst, was TikTok überhaupt ist. "Mein Sohn hat es mir dann erklärt und ich bin hängengeblieben. Zuerst hat mich mein Sohn gecoacht und wir haben die Videos gemeinsam gemacht. Heute ergeben sich die meisten Clips aus Alltagssituationen, manche fallen einem plötzlich ein, andere überlegt man sich vorher länger", so Wagner über ihren Arbeitsprozess. "Es ist schon aufwändig und es steckt viel Arbeit dahinter, aber es macht auch sehr viel Spaß. Und ich brauche nicht viel Schlaf", lacht sie.

Nackter verirrte sich in die Küche

Im Netz zeigt die dreifache Mutter aus Wien humorvolle Einblicke ins Familienleben und den Arbeitsalltag. "Als Flugbegleiterin gibt es nichts, was man noch nicht gesehen hat", lacht sie. Ihr skurrilster Moment? "Einmal stand ein Gast aus der Business Class völlig nackt in der Galley. Er hatte wahrscheinlich ein Beruhigungsmittel genommen und dürfte sich bei uns an Bord sehr wohlgefühlt haben. Wir begleiteten ihn dann wieder an seinen Platz."

Beim Posten von beruflichen Szenen achte sie genau auf die Content-Richtlinien der AUA. "Es gibt da einige Vorschriften, wie man sich zeigen darf und darauf schaue ich natürlich. Aber inzwischen könnte ich schon Provision von der AUA verlangen, weil sich so viele am Job Interessierte bei mir melden und ich sie an die Personalabteilung weiterleite", scherzt die TikTok-Flugbegleiterin. 

Sogar Anfragen von TV-Produktionen

Ihr Erfolg im sozialen Netzwerk habe ihr sogar Anfragen von Fernsehproduktionsfirmen verschafft. "Ich wurde zum Beispiel zu einer TV-Sendung namens 'Mein Kind, dein Kind' eingeladen. Das wollte ich aber nicht machen, weil da wird man sehr schubladisiert." Derzeit stehe sie in Verhandlungen über eine Produktion, die den Alltag von Flugbegleiterinnen zeigen soll. 

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