Passagierin bei Easyjet-Evakuierung verletzt

Eine Passagiermaschine der britischen Fluglinie Easyjet musste in Köln wegen Terrorverdacht zwischenlanden. (Symbolbild)
Eine Passagiermaschine der britischen Fluglinie Easyjet musste in Köln wegen Terrorverdacht zwischenlanden. (Symbolbild)Bild: Imago stock & people
Wegen eines verdächtigen Gesprächs dreier Passagiere wurde eine Easyjet-Maschine in Köln evakuiert. Dabei wurden mehrere Passagiere verletzt.

Drei Passagiere des Fluges von Ljubljana nach London hatten sich über Bomben und Sprengstoff unterhalten. Ein Mitreisender schlug beim Personal Alarm, der Kapitän entschied, in Köln zwischenzulanden.

Die Passagiermaschine wurde evakuiert und nach Sprengstoff durchsucht. Die Flugzeuginsassen mussten die Maschine über Notrutschen verlassen. Dabei wurden mehrere Passagiere leicht verletzt, eine Frau musste im Spital ambulant behandelt werden.

Bisher keine Hinweise auf Terror

Die drei Verdächtigen – alle britische Staatsbürger im Alter von 31, 38 und 48 Jahren – wurden festgenommen und verhört. Der Terrorverdacht erhärtete sich bisher jedoch nicht. Zwar hatte einer von ihnen ein Buch über Sprengstoff dabei, Bezüge zu Islamismus oder Sprengstoff wurden nicht gefunden.

Ein Rucksack, der verdächtige "Verkabelungen" aufwies, wurde vorsorglich gesprengt.

Massive Verzögerungen

Wegen des Großeinsatzes stand der Betrieb am Kölner Flughafen am Samstagabend still. Es kam zu großen Verzögerungen und Flugausfällen. Erst ab Mitternacht konnte der Betrieb wieder voll aufgenommen werden. (red)

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