Passanten als Retter

Einem 13-jährigen Buben und einer 49-jährigen Passantin verdankt der Steyrer (59 Jahre alt) sein Leben: Nach einer Lokaltour in der Eisenstadt war der Mann an der Uferböschung der Enns ins Wanken geraten und in die bitterkalten Fluten gestürzt. Die beiden aufmerksamen Unfallzeugen und Steyrer Funkstreifenbeamte konnten den nahezu besinnungslosen Verletzten bergen. Er befindet sich im LKh Steyr.

Ein menschliches Bedürfnis ließ den Angestellten auf seinem Nachhauseweg im Bereich Zweibrücken haltmachen. Weil er alkoholisiert war, geriet der Mann an der Kaimauer zur Enns jedoch ins Wanken - und stürzte kopfüber knapp zwei Meter tief ins Wasser. Beim Absturz schlug er auch noch mit dem Kopf auf einem Stein auf: Trotz der Wassertemperatur von nur knapp zehn Grad kehrten die Lebensgeister des Unfallopfers vorerst nicht zurück. Der Mann trieb leblos im Ennsfluss.

Gemeinsam mit Funkstreifenpolizisten konnte das bereits unterkühlte Opfer von den beiden Unfallzeugen schließlich geborgen werden.

Nur wenige Stunden zuvor schlug ein 26-jähriger Student am nahen Steyrer Wehrgraben Alarm: Der Mann hatte von der Brücke aus einen leblosen Frauenkörper auf dem Grund des Wehrgrabens entdeckt.

Feuerwehrtaucher holten die Leiche der  41-jährigen Polin aus zwei Metern Tiefe. Fremdverschulden wird nicht angenommen, heute findet eine Obduktion statt.

Carlo Korosa

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