USA verhängen Sanktionen gegen die Türkei

Wegen eines in der Türkei inhaftierten amerikanischen Pastors, ergreift die Regierung von US-Präsident Trump Maßnahmen gegen zwei türkische Minister.
Im Fall des in der Türkei inhaftierten und nun unter Hausarrest gestellten US-Pastors Andrew Brunson verhängt die Regierung von US-Präsident Donald Trump Sanktionen gegen zwei türkische Minister. Das sagte eine Sprecherin des Weißen Hauses am Mittwoch in Washington.

Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte im Zuge seiner Säuberungswelle nach dem Putschversuch 2016 Brunson festnehmen lassen. Dem protestantischen Geistlichen wurde vorgeworfen, ein Mitglied der Gülen-Bewegung zu sein, die für den Staatsstreich verantwortlich gemacht und als Terrororganisation eingestuft wird.



CommentCreated with Sketch.19 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. US-Präsident Donald Trump hat es nicht gerne, wenn man ihn ignoriert. Nachdem aus der Türkei keine Reaktion auf seine Forderungen nach einer Freilassung kam, zieht er Konsequenzen: "Die Vereinigten Staaten werden die Türkei mit umfassenden Sanktionen für die lang anhaltende Inhaftierung von Pastor Andrew Brunson belegen, einem großartigen Christen, Familienmenschen und einem wundervollen Menschen. Er leidet sehr. Dieser unschuldige Glaubensmann sollte sofort freigelassen werden!" twitterte Trump schon am Sonntag.



Der Amerikaner, der seit 23 Jahren in der Türkei lebt, befand sich nun 21 Monate in Haft. Vergangene Woche wurde er aus "gesundheitlichen Gründen" in Hausarrest überstellt, darf das Land weiterhin nicht verlassen. Dem dreifachen Vater wird mittlerweile auch vorgeworfen, ein Spion zu sein und die Regierung stürzen zu wollen.

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