Horror: Durmus A. behauptet, während einer Operation aus der Narkose aufgewacht zu sein - und niemand hätte etwas gemerkt. "Kann gar nicht sein", widerspricht das UKH-Meidling.
Horror: Durmus A. behauptet, während einer Operation aus der Narkose aufgewacht zu sein – und niemand hätte etwas gemerkt. "Kann gar nicht sein", widerspricht das UKH-Meidling.
Das ist der Albtraum jedes Patienten, der operiert wird: "Ich bin aus der Narkose erwacht. Ich habe alles gespürt, die Ärzte reden gehört – und konnte mich nicht rühren. Es war Folter", beschreibt Durmus A. Am Dienstagvormittag wurde der 26-Jährige im UKHMeidling operiert. Bei einem Wutausbruch hatte er sich einen doppelten Mittelhandknochen- Bruch zugezogen.
"Als ich später im Aufwachraum war, haben alle so getan, als hätte ich nur geträumt." Genau das bestätigen aber die Narkoseprotokolle: "Wir haben alles genau geprüft und können keine Unregelmäßigkeiten erkennen", so eine Sprecherin des Spitals. "Wäre er wach geworden – was ganz selten passiert –, sieht man das in den Aufzeichnungen", bestätigt auch ein Experte. Blutdruck und Puls erhöhen sich. Das Schlafmittel muss nachdosiert werden.
"Die verarschen mich", ist Durmus A. sicher und will sich jetzt an die Patientenanwaltschaft wenden.