Patient mit Schusswaffe bedroht – Anzeige

Einsatzwägen der Wiener Polizei. Symbolbild
Einsatzwägen der Wiener Polizei. SymbolbildALEX HALADA / picturedesk.com
Ein alkoholisierter Mann musste wegen einer Verletzung am Kopf behandelt werden. Er gab an, dass er mit einer Waffe bedroht wurde.

Einsatzkräfte der Wiener Berufsrettung alarmierten am Samstag gegen 18.15 Uhr die Wiener Polizei wegen eines aggressiven Patienten. Der 56-jährige Mann war offensichtlich alkoholisiert und musste wegen einer Rissquetschwunde am Kopf im 17. Bezirk im Bereich der Haslingergasse behandelt werden.

Gegenüber den Polizisten gab er an, im Zuge eines Streites von einem 30-jährigen Polen mit einer Schusswaffe bedroht worden zu sein. Zu der Verletzung machte er keine Angaben.

Tatverdächtiger gab an, den Mann nicht zu kennen

Als die Polizisten den mutmaßlichen Beteiligten in seiner Wohnung vorfanden und ihn zu den Vorfällen befragten, leugnete er den Mann zu kennen. Bei einer Wohnungsdurchsuchung wurde schließlich eine silberne Schusswaffe gefunden.

Die geladene Waffe, bei der es sich um eine Schreckschusspistole handelte, wurde sichergestellt. Der Tatverdächtige wurde auf freiem Fuß angezeigt.

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