Patient nach Schlaganfall weggeschickt

Ein Linzer Krankenhaus soll laut "Krone" einen Patienten nach Hause geschickt haben, obwohl der an eindeutigen Schlaganfall-Symptomen litt. Das Spital bedauert.

Ein Linzer Krankenhaus soll laut "Krone" einen Patienten nach Hause geschickt haben, obwohl der 78-Jährige an eindeutigen Schlaganfall-Symptomen litt. Das Spital bedauert.

Der Pensionist war im Juni mit der Rettung ins Spital gekommen, und als die Ärzte nichts feststellten hätte man ihn wieder nach Hause gebracht. Drei Tage später hätten ihn Angehörige dann in ein anderes Krankenhaus gefahren, wo er stationär aufgenommen und ein Schlaganfall diagnostiziert worden sei. Nach dem Klinikaufenthalt folgte eine vierwöchige Reha.

Als der Patient in die Ambulanz gekommen sei, hätten die medizinischen Untersuchungen keinen Hinweis auf einen drohenden Schlaganfall ergeben, so das Spital am Sonntag in einer Stellungnahme gegenüber der APA. Im Juli habe man der Patienten- und Pflegevertretung des Landes Oberösterreich auf Anfrage alle erforderlichen Unterlagen zu diesem Fall übermittelt, sei in der Sache seither aber nicht mehr kontaktiert worden. Man bedaure den Fall und werde ihn noch einmal prüfen.

Die Patienten- und Pflegevertretung des Landes hat gegenüber der Zeitung eingeräumt, dass man den Schlaganfall schneller erkennen hätte können, erklärte aber, dass diese Verzögerung „rein medizinisch nicht wirklich relevant“ gewesen sei.

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