Lange Wartezeiten zwingen Patienten immer öfter dazu, Untersuchungen privat zu zahlen. "Ich frage mich, warum ich seit meinem 14. Lebensjahr einen Krankenkassenbeitrag eingezahlt habe", seufzt Sabine W. (46) aus Wasenbruck (Bruck/Leitha).
Lange Wartezeiten zwingen Patienten immer öfter dazu, Untersuchungen privat zu zahlen. "Ich frage mich, warum ich seit meinem 14. Lebensjahr einen Krankenkassenbeitrag eingezahlt habe", seufzt Sabine W. (46) aus Wasenbruck (Bruck/Leitha).
Bei der Frau war ein Tumor im Hals festgestellt und eine Magnetresonanz- Tomographie angeordnet worden. Zwölf Wochen hätte sie auf die Untersuchung warten müssen. Also entschied sich die Patientin zu einem privaten Institut zu gehen, wo sie sofort einen Termin bekam. 245 Euro musste sie bezahlen, bekam von der Krankenkasse aber keinen Cent zurück.
Das Problem: Mit In-Kraft-Treten des Großgeräteplanes werden nur Instituten bezahlt, deren Standort in den zwischen Bund und Land vereinbarten Pool aufgenommen wurden. Das Institut von W. ist nicht dabei: "Eine Frechheit! Die Zwei-Klassen- Medizin ist bei uns längst Realität.".