Patientin stirbt nach Darm-Untersuchung

Bild: privat

Drama im Waldviertel (Niederösterreich): Maria Z. (74) ging zu einer Routineuntersuchung, zwei Tage später wurde sie mit akuten Schmerzen ins Spital eingeliefert. Die Ärzte dort konnten sie nicht retten.

Eine harmlose Darmspiegelung bei einem niedergelassenen Arzt im Waldviertel endete für eine gesunde, lebenslustige Seniorin aus Horn tödlich: Der behandelnde Mediziner dürfte die Darmwand perforiert haben – am Wochenende wurde Maria Z. in lebensbedrohlichem Zustand ins Horner Klinikum eingeliefert.

Ein Team von Chirurgen kämpfte noch verzweifelt um das Leben der Patientin – vergeblich. Maria Z. war nach einem Darmdurchbruch innerlich verblutet. Das Krankenhaus erstattete sofort Anzeige, somit ist der tragische Tod von Maria Z. ein Fall für die Staatsanwaltschaft in Krems.

"Wir haben am Donnerstag eine Obduktion angeordnet und ermitteln jetzt gegen den Arzt", bestätigt der Kremser Staatsanwalt Franz Hütter im Gespräch mit "Heute". Für den Mediziner gilt die Unschuldsvermutung.

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