Patientin stürzte vor Praxis in Baugrube - Spital

Loch vor Arztpraxis
Loch vor Arztpraxisprivat
Schmerzhaft endete ein Arztbesuch für eine Patientin: Sie stürzte vor der Ordination in ein Loch, musste ins Krankenhaus.

"Eine Baustelle einzurichten, ohne Verständigung, ist schon ein starkes Stück", ärgert sich Hausarzt Christoph Preißl aus Kirchberg am Walde (Bezirk Gmünd). Als er am Donnerstag seine Ordination öffnete, hatten Bagger die Straße vor seiner Ordination aufgerissen und für seine Patienten nahezu unpassierbar gemacht.

Arzt verärgert

"Ich hatte den Bürgermeister am Morgen gleich gebeten, doch den Beginn der Bauarbeiten auf den Nachmittag nach der Ordination zu verlegen". Noch besser wäre gewesen, so der Hausarzt, wenn die Arbeiten in die Zeit seines Urlaubs verlegt worden wären, der für nächste Woche angekündigt war.

Frau im Krankenhaus

Eine von Preißls Patientinnen wird den Arztbesuch länger in Erinnerung behalten: Sie stürzte in ein 60 Zentimeter tiefes, nur mit einem Brett gesichertes, Loch am Weg zur Ordination und wurde ins Spital gebracht.

Bürgermeister Karl Schützenhofer bestätigt den Vorfall: "Es ist sehr bedauerlich, dass die Dame in dieses Loch fiel, das für eine Lampe für die Ortsbeleuchtung vorgesehen ist." Das Problem sei, so der Ortschef, "dass die Bauarbeiten schon mehrfach verschoben wurden und in Bälde Schlechtwetter angesagt ist." Er gesteht zu, dass man mit der Baufirma den Baubeginn vor dem Amtshaus, in dem sich zwei Ärzte befinden, besser fixieren hätte können.

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