Patrice Aminati (30), die bereits seit einigen Jahren gegen schwarzen Hautkrebs kämpft, hat erneut einen Rückschlag erlitten. In der aktuellen Ausgabe des SWR-Formats "Nachtcafé" spricht sie offen über ihren Gesundheitszustand und macht deutlich, wie ernst die Lage ist.
Seit mehr als drei Jahren lebt Aminati mit der Diagnose unheilbarer Hautkrebs. Bei der Behandlung gehe es mittlerweile vor allem um "Lebensverlängerung". Dennoch zeigt sie sich kämpferisch und bleibt in engem Austausch mit ihren Ärzten. Therapien werden laufend angepasst, auch Medikamente helfen ihr, zumindest zeitweise am öffentlichen Leben teilzunehmen.
Doch nun die bittere Nachricht: "Jetzt habe ich gestern Abend den Anruf bekommen: Es ist zurück und Metastasen haben in einigen Organen gestreut." Ein harter Schlag, dennoch verliert sie nicht den Mut: "Ich will weiterleben."
Die Influencerin hat bereits mehrfach bewiesen, wie stark ihr Wille ist. "Ich habe den Prognosen schon getrotzt. Eigentlich hat man mir gesagt, dass ich letzte Weihnachten schon nicht mehr erleben werde und ich sitze immer noch hier", erzählt sie. Ihre Einstellung dazu ist klar: "Man soll der Diagnose glauben, aber nicht der Prognose."
Was sie antreibt, ist vor allem ihre Familie. Besonders ihre kleine Tochter gibt ihr Kraft. "Es ist für mich unvorstellbar, dass ich meine Tochter nicht aufwachsen sehe. Ich bin mir ganz sicher, ich werde noch meine Enkelkinder um mich herum erleben."
Ihre Tochter, die sie mit "taff"-Moderator Daniel Aminati (52) hat, bekommt von der Krankheit nur so viel mit wie nötig. War Patrice nach Behandlungen erschöpft, erklärt sie ihr schlicht: "Die Mama ist ein bisschen müde."
Zum Zeitpunkt der Diagnose war das Mädchen erst sechs Monate alt. Heute ist sie drei Jahre alt. Seit der Trennung von Daniel Aminati Ende 2025 lebt Patrice wieder bei ihren Eltern.