Österreich

Paul (9) starb an Schnittwunden

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:01

Die Familientragödie in Nußdorf am Attersee (Bez. Vöcklabruck) erschüttert ganz Oberösterreich. Wie berichtet, tötete die Lehrerin Elisabeth D. (38) ihren neunjährigen Sohn, versuchte anschließend sich selbst umzubringen. Das Obduktionsergebnis zeigt nun: der Bub starb an Schnittverletzungen.

Die Familientragödie in Nußdorf am Attersee (Bez. Vöcklabruck) erschüttert ganz Oberösterreich. Wie , tötete die Lehrerin Elisabeth D. (38) ihren neunjährigen Sohn, versuchte anschließend sich selbst umzubringen. Das Obduktionsergebnis zeigt nun: der Bub starb an Schnittverletzungen.
Die Professorin des Kreuzschwestern-Gymansiums in Ort bei Gmunden hatte nach der Horrortat versucht, sich die Pulsadern aufzuschneiden. Sie liegt derzeit im Landeskrankenhaus in Salzburg, wird überleben. "Wir stehen mit den Ärzten in Verbindung. In den nächsten Tagen wollen wir mit der Frau sprechen", so Gisbert Windischhofer vom LKA am Sonntag zu "Heute".

Derweil traf das Obduktionsergebnis des ermordeten Buben ein. Wie der Bericht zeigt, starb der neunjährige Paul an mehreren Schnittverletzungen am rechten Unterarm.

Lehrerin war beliebt

Die Lehrerin für Bildnerische Erziehung und Textiles Werken galt als freundlich und sehr beliebt. Vergangenen Freitag, einen Tag vor der unfassbaren Familientragödie, unterrichtete die Frau noch in der Schule. Windischhofer: "Wir haben keinen Abschiedsbrief gefunden. Auch für Depressionen oder ein mögliches Burn-out gibt es derzeit keine Hinweise."

Die Spurensicherer sind auch heute noch am Tatort. Bei der sichergestellten Tatwaffe dürfte es sich um ein Küchenmesser handeln. Derzeit werden noch Verwandte und Nachbarn befragt. Oberste Priorität hat laut Windischhofer aber die "Befragung der Frau in den nächsten Tagen."

Auch wenn noch weitere Ermittlungen laufen, gehen die Ermittler von einem sogenannten erweiterten Selbstmord aus, bei dem ein lebensmüder Elternteil sein Kind nicht alleine zurücklassen will.

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