Immer wieder war der Stadtpark-Pavillon in Krems von Vandalen verunstaltet worden. Nun will die Stadt dem üblen Treiben mit einer Videoüberwachung den Riegel vorschieben. Rechtzeitig zum Abschluss der Sanierungsarbeiten sei die Genehmigung der Datenschutzbehörde eingelangt, teilte das Rathaus am Donnerstag mit.
Der Stadtpark-Pavillon sei ein wichtiges Kremser Wahrzeichen, "das wir für die Zukunft sichern wollen und daher vor laufenden Vandalenakten schützen müssen", betonte Bürgermeister Reinhard Resch (SPÖ). Der unter Denkmalschutz stehende und öffentlich zugängliche Pavillon aus dem Jahr 1898 im Stadtpark war in der Vergangenheit immer wieder Zerstörungswut ausgesetzt.
Schäden teilweise irreparabel
Besonders schlimm betroffen ist laut Rathaus das reich verzierte Gusseisengitter, dessen Schäden sogar irreparabel sind. Im vergangenen Jahr starteten die Arbeiten für eine umfangreiche Generalsanierung (Kosten: 71.000 Euro), die nun kurz vor ihrem Abschluss steht. Die offizielle Neueröffnung findet am 4. Juli im Rahmen des Sommerkonzertes der Stadtkapelle statt.
"Trotz der laufenden Kontrolle durch die Polizei vor allem in den Nachtstunden kam es immer wieder zu Beschädigungen an diesem historischen Juwel. Daher haben wir uns dazu entschlossen, um Bewilligung einer Videoüberwachung anzusuchen und freuen uns nun über die positive Erledigung", stellte Magistratsdirektor Karl Hallbauer fest. Bei künftigen Beschädigungen erhält die Polizei zur Strafverfolgung die gespeicherten Aufnahmen.