Türkei-Jet von Wien nach Ankara notgelandet

An Bord einer Boeing der türkischen Airline Pegasus erlitt ein Passagier auf dem Weg von Wien nach Ankara einen Herzinfarkt. Der Pilot musste in Bukarest notlanden.

Drama auf dem Pegasus-Flug PC 1676: Die Maschine vom Typ Boeing 737-800 Winglets hob um 18:28 Uhr in Schwechat ab, auf dem Weg nach Ankara erlitt ein Passagier einen Herzinfarkt in der Luft. Der Pilot musste den Flieger um 20:57 Uhr in Bukarest (Rumänien) notlanden.

Augenzeugen zufolge kam man dort darauf, dass der Pilot gar nicht fliegen durfte, da er offenbar bereits in Wien seine erlaubten Tagesflugstunden überschritten hatte. Eine offizielle Bestätigung dafür gibt es derzeit noch nicht. Unklar ist auch, ob der Passagier den Infarkt überlebt hat.

Die österreichische Botschaft ist informiert, an Bord der Maschine befinden sich dutzende österreichische Staaatsbürger. Sie wurden laut Augenzeugen über Nacht in ein Hotel gebracht, heute soll die Reise um 15 Uhr mit einem Pegasus-Flieger fortgesetzt werden.

Der Ärger unter den Reisenden ist groß, viele Angehörige und Betroffene beschweren sich bei der Airline. Die hält sich derzeit bedeckt und will den "Fall erst prüfen", wie eine Pegasus-Sprecherin gegenüber "Heute.at" sagte.

Auch die österreichische Botschaft in Bukarest wie auch das Außenministerium in Wien erhielten zahlreiche teils aufgebrachte Anrufe, wie Außenamtssprecherin Gesandte Mag. phil. Maria Holzmann gegenüber "Heute.at" bestätigte.

(Red)

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