Nach dem bisher einzigen Pegida-Marsch in Wien am 2. Februar hat die Polizei achtmal Anzeige wegen Wiederbetätigung erstattet. Die Ausforschung der Täter gestaltet sich allerdings schwierig, teilte Polizeisprecher Roman Hahslinger am Dienstag mit.
Nach dem bisher einzigen hat die Polizei achtmal Anzeige wegen Wiederbetätigung erstattet. Die Ausforschung der Täter gestaltet sich allerdings schwierig, teilte Polizeisprecher Roman Hahslinger am Dienstag mit.
Nach der Sichtung des umfangreichen Videomaterials vom , der aufgrund der Gegendemonstranten zur Kundgebung wurde, konnte die Polizei acht Fälle von Wiederbetätigung feststellen. Die acht Rechtsextremen, die während der Kundgebung neben Hitlergruß und Kühnen-Gruß (Daumen, Zeige- und Mittelfinger ausgestreckt) auch mit "Heil Hitler"-Rufe auf sich aufmerksam machten, sind derzeit nicht namentlich bekannt.
Jagd auf Gegendemonstranten
Neben den acht Fällen von Wiederbetätigung gab es auch eine Anzeige gegen derzeit unbekannte Täter wegen Körperverletzung. Sie hatten nach der Demo regelrechte Jagd auf Gegendemonstranten gemacht und mehrere verletzt.
Bisher keine Anzeigen gibt es wegen Störung einer Versammlung. Dies wird den Gegendemonstranten vorgeworfen. Es sei aber äußerst schwierig, auf dem zur Verfügung stehenden Bild- und Videomaterial gesichert festzustellen, wer die Pegida-Veranstaltung blockierte und wer nur am Rande danebenstand, erläuterte Hahslinger.