Wirtschaft

Peinlich: Presserat verwechselt "Heute" mit "Österre...

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:39

Eine peinliche Verwechslung unterlief ausgerechnet dem Österreichischen Presserat am Montag. Wegen eines schlecht recherchierten Artikels über einen zu Tode Gestürzten beschwerte sich eine Angehörige bei der Institution. Prompt folgte eine Aufforderung an die Tageszeitung "Heute", den Sachverhalt richtig zu stellen. Einziger Schönheitsfehler: Der Artikel stammte aus der Tageszeitung "Österreich".

Eine peinliche Verwechslung unterlief ausgerechnet dem Österreichischen Presserat. Wegen eines schlampig recherchierten Artikels über einen zu Tode Gestürzten hatten sich Angehörige bei der Institution beschwert. Prompt folgte eine Aufforderung an die Tageszeitung "Heute", den Sachverhalt richtig zu stellen. Problem: Der Artikel stammte aus der Tageszeitung "Österreich".

Am 7. April schrieb Elisabeth Horvath, Ombudsfrau des Presserates, ein E-Mail an "Heute". Die Tageszeitung habe in einem Artikel "den Persönlichkeitsschutz ( Artikel 5.1. und 5.2. des Ehrenkodex), die Intimsphäre (6.1.), sowie den Artikel 8.4. des Ehrenkodex – Materialbeschaffung" verletzt. Auch eine Lösung wurde angeboten. "Heute" solle sich bei der Beschwerdeführerin entschuldigen bzw. die Behauptungen in dem Artikel richtigstellen, damit (wörtlich) "sie auf ein konkretes Verfahren seitens des Presserates verzichtet".

Problem: Im Archiv von "Heute" fand sich der angesprochene Artikel nicht. Also erfolgte eine Nachfrage um nähere Informationen beim Presserat. Die verblüffende Antwort von Frau Horvath im Wortlaut: "Ich bitte vielmals um Entschuldigung bezüglich meines Mails vom 7. April wegen Beschwerde über einen Artikel. Ich habe mich geirrt, dieser Artikel stammt nicht von "Heute", sondern von "Österreich aktuell".

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