Wirtschaft

Peinlichste Momente beim Job-Gespräch

Heute Redaktion
14.09.2021, 02:45

Mohn in den Zähnen, Kaffeeränder auf dem Mund oder ein Riesen-Patzer am Hemd? Sie sind plötzlich krank oder eine unvorhergesehene Verspätung trat ein? Es gibt viele Situationen, die man sich besser erspart, wenn man ein Vorstellungsgespräch hat.

So sehr wir auf alles vorbereitet sein wollen, Unvorhersehbares kann immer passieren - zumeist genau dann, wenn es einem überhaupt nicht ins Konzept passt. Am Schlimmsten, wenn Sie gerade unterwegs sind zu einem wichtigen Termin wie ein Vorstellungsgespräch für einen neuen Job, den Sie unbedingt machen möchten.

Bei vielen Arbeitgebern ist der erste Eindruck schlichtweg entscheidend. Schmutzige Kleidung etwa vermittelt ihrem gegenüber, dass sie schlampig sein könnten. Würden Sie so eine Person einstellen?

Hier einige Beispiele und was Sie tun können!

Unvermeidbare Verspätung

Lassen Sie sich nicht bis zur letzten Minute Zeit, ehe Sie sich auf den Weg zum Vorstellungsgespräch machen. Verspätungen können immer passieren und sind vermeidbar, wenn man rechtzeitig weg fährt. Kommen Sie trotzdem zu spät, rufen Sie auf jeden Fall beim Unternehmen an und geben Sie Bescheid. Nennen Sie auch den Grund für Ihre Verspätung und stellen Sie klar, dass Sie keine Schuld tragen.

Der berühmte Fleck am Hemd

Der Kaffee, den Sie sich vor dem Vorstellungsgespräch zru Beruhigung trinken, wollte nicht gänzlich in ihren Mund und landete auf Hemd oder Bluse und es bleibt weder Zeit den Fleck noch zu entfernen, noch lässt er sich verstecken. Das kann passieren und ist ein absolutes No-Go. Versuchen Sie sich in jedem Fall zu entschuldigen. Bleiben Sie dann aber sachlich und normal. Verschweigen bringt nichts, denn Ihr Gegenüber hat Augen im Kopf und mustert Sie bei einem Job-Gespräch zudem besonders genau.

In manchen Situationen wird ein Bewerber auch zu einem gemeinsamen Essen eingeladen. Hier werden Tischmanieren und soziale Fähigkeiten überprüft. Auch da kann es passieren, dass man sich anpatzt oder ein Gericht serviert, welches Zahnreste hinterlässt (zum Beispiel Mohn). Behalten Sie die Nerven. Denken Sie an Schauspieler oder Sänger. Die gehen ja auch nicht von der Bühne.

Blackout

In Gesprächssituationen ist Nervosität normal. Es kann sogar vorkommen, dass man den Namen des Gesprächspartners vergisst. Das ist überhaupt kein Grund zur Sorge. Bleiben Sie höflich und fragen Sie zu Beginn nochmals nach dem Namen oder lassen Sie sich eine Visitenkarte geben.

Schlimmer wird es, wenn Sie auf die  Frage "Erzählen Sie uns von sich" nicht mehrantworten können. Atmen Sie tief durch, nehmen Sie einen Schluck Wasser. Damit ist automatisch etwas Zeit gewonnen. Sagen Sie ruhig, dass Sie sehr aufgeregt sind. Jedes Unternehmen möchte Mitarbeiter haben, die ehrlich und authentisch sind.

Plötzlich krank

Wenn Sie am Tag des Vorstellungsgesprächs mit Kopfschmerzen, verstopfter Nase oder Bauchkrämpfen aufwachen, können Sie sich zum Gespräch hin zwingen oder Sie rufen an und fragen nach einem neuen Termin. Da muss jeder für sich selbst entscheiden, wie wichtig der Job für ihn wäre. Wenn Sie sich aber dafür entscheiden hinzugehen, erwähnen Sie Ihren Zustand nicht und entschuldigen Sie sich nicht dafür. Wenn die Krankheit zu akut ist und Sie kaum aus dem Bett kommen, ist es in jedem Fall besser, den Termin zu verlegen.

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