Tiefsee-Kreatur öffnet Maul, Forscher zucken aus

Meeresbiologen sind bei einer Erkundungstour in 1.400 Metern Tiefe einem seltenen Aal begegnet. Als das Tier die Eindringlinge vertreiben wollte, flippten die Forscher aus.
Wissenschaftern des "Nautilus"-Teams sind bei einer Entdeckungstour vor der Küste Hawaiis in Honolulu spektakuläre Aufnahmen gelungen.

In einer Meerestiefe von 1.425 Metern begegneten sie einem seltenen Aal mit einem riesigen Schwanz. Die Biologen wussten erst nicht, um welches Exemplar es sich dabei genau handelt.

Als die Forscher dem Tier dann offensichtlich etwas zu nahe kamen, wechselte der Meeres-Bewohner in den Verteidigungs-Modus - und die Wissenschafter verloren dabei völlig die Beherrschung.



CommentCreated with Sketch.0 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der Aal klappte seine riesiges Maul auf und veränderte dabei scheinbar seine Kopfform. Wie ein Ballon blähte er sich auf und wurde immer größer. Die Forscher freuten sich riesig über dieses Schauspiel.

"Das war total überraschend"

Denn bei dem Tier handelte es sich um einen aufgeblasenen Pelikanaal, der äußert selten ist. Filmaufnahmen von der Meeres-Kreatur gibt es kaum.

"Wir fotografierten und filmten gerade den Lebensraum der Tiefsee-Korallen, als wir diese komische Ballon-Kreatur mit Schwanz gesehen haben. Das war total überraschend", schildert Thomas Hourigan, führender Wissenschafter der Expedition, der Washington Post.

Der schwarze Fisch merkte dann aber schnell, dass sein Maul offenbar nicht die gewünschte Wirkung erzielt und die Eindringlinge nicht verschwinden wollen. Also "schrumpfte" er kurzerhand einfach wieder auf Normalgröße zurück und schwamm davon. (red)

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