Pendler flüchten, weil Mutter Kind im Zug wickelt

In einem Viererabteil des Intercity von Bern nach Zürich wickelte eine Frau am Montagabend ihr Baby.
In einem Viererabteil des Intercity von Bern nach Zürich wickelte eine Frau am Montagabend ihr Baby.Bild: Kein Anbieter/20 Minuten/Leserreporter
Eine Mutter wickelte ihr Baby auf dem Zugsitz. Andere Pendler hätten das Weite gesucht, sagt ein Leser. Die Schweizer Bundesbahnen appellieren an Menschenverstand.
In einem Viererabteil des Intercity von Bern nach Zürich wickelte eine Frau am Montagabend ihr Baby. "Ein unangenehmer Geruch breitete sich aus, viele Personen hielten sich die Nase zu oder gingen weiter und setzten sich woanders hin", klagte daraufhin ein Leserreporter des Nachrichtenportals "20 Minuten". Angesprochen auf die Situation habe die Frau aber niemand, und auch das Zugpersonal habe die Situation nicht mitbekommen.

Der Zug sei voller Pendler gewesen. Der Leser ärgert sich: "Sie blockierte eine Viertelstunde lang alle vier Sitze mit ihrem Zeugs. Wie viel Verständnis muss man als Mitfahrer dafür aufbringen?"

Wickeltisch im WC

Die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) appellieren an den gesunden Menschenverstand. Grundsätzlich sei das Wickeln von Kindern auf Zugsitzen in Ordnung, solange es die anderen Fahrgäste nicht störe und es keine Spuren hinterlasse, sagt Sprecherin Rebecca Spring. Es bestehe aber auch die Möglichkeit, einen Wickeltisch aufzusuchen: "Heute gibt es fast in allen Standard-IC-Formationen einen Wickeltisch, und zwar in der großen, rollstuhlgängigen Toilette."

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