Pendler-Protest in Tulln

Der neue ÖBB-Fahrplan ist ein herber Schlag in die Magengrube vieler Pendler. In Tulln ist der Ärger so groß, dass auch Stadtchef Peter Eisenschenk (VP) auf die Barrikaden geht. Er wehrt sich gegen das Geisterbahnhof-Dasein, fordert mehr Personenzüge.
Vier von zehn Tullnern pendeln auf der Achse St. Pölten–Wien–Tulln mit dem Zug zur Arbeit oder in die Schule. Ab Sonntag erwartet sie eine Fahrplan-Verschlechterung in den Morgen- bzw. Abendstunden. „Auf unserem Bahnhof, der ja erst im Frühjahr eröffnet worden ist, halten zu wenige Züge“, ist Bürgermeister Eisenschenk empört.

Er hofft auf „eine Rücknahme der Verschlechterung“, denn nächstes Jahr eröffnet am Campus Tulln das Universitäts- und Forschungszentrum – und der Bedarf an Öffis steigt!

Nav-AccountCreated with Sketch. heute.at TimeCreated with Sketch.| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen