Schock bei Dreharbeiten

Penélope Cruz: "Ich dachte, ich würde sterben"

In Cannes spricht Penélope Cruz über den schlimmsten Moment der Dreharbeiten zu "The Black Ball": Sie bekam plötzlich eine Schock-Diagnose.
Heute Entertainment
26.05.2026, 14:38
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16 Minuten Standing Ovations gab es für das Drama "The Black Ball" bei den Filmfestspielen in Cannes. Doch hinter dem strahlenden Lächeln von Hauptdarstellerin Penélope Cruz (52) steckte die Erinnerung an eine traumatische Nacht während der Dreharbeiten.

Mitten in den Vorbereitungen für eine große Nachtaufnahme wurde die Oscarpreisträgerin mit einer erschütternden Diagnose konfrontiert: dem dringenden Verdacht auf ein Hirnaneurysma. Cruz sollte als Kabarettsängerin vor einer Kulisse aus Soldaten auftreten, doch genau in diesem Moment brach die Realität über sie herein.

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"Und dann, als wir gerade losgehen wollten, setzte ich meine Perücke auf, und sie sagten: Oh, anscheinend hast du ein Hirnaneurysma", erzählte Cruz auf der Pressekonferenz am 22. Mai 2026, wie "Variety" berichtet. Die Angst der Schauspielerin war enorm: "Ich dachte, ich würde gleich sterben. Das war etwas völlig Surreales in meinem Leben."

Entwarnung nach bangen Stunden

Erst am nächsten Tag, nach Stunden des Wartens und einer ärztlichen Entwarnung, durfte die 52-Jährige wieder weiterdrehen. Die überstandene Todesangst wurde für sie zu einer fast spirituellen Erfahrung: "Ich dachte: Das ist ein absolutes Wunder. Ich muss das in mir haben", erinnerte sie sich an das Gefühl, dem Schicksal noch einmal von der Schippe gesprungen zu sein.

Diese existenzielle Achterbahnfahrt veränderte nicht nur sie selbst, sondern auch ihren Blick auf die tiefere Botschaft des Films. Als der tosende Applaus in Cannes über sie zusammenschlug, war das für die Spanierin weit mehr als nur die Belohnung für ein gelungenes Filmprojekt, sie bezeichnete es als "einen der stärksten, kraftvollsten Momente", die sie je auf dem Festival erlebt habe.

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